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OxyCat® – einzigartig in
Technologie und Anwendung

Sämtliche OxyCat®-Katalysatoren und Wasserbehandlungsmittel basieren auf dem patentierten SilverSan®-Verfahren. Die Wirkweise: Es aktiviert und stabilisiert Oberflächen von Gruppe 11-Metallen – z.B. Kupfer und Silber.

Stabilisierung durch Membran

Wie erreichen wir die entscheidende Stabilisierung? Mit der von uns entwickelten halbdurchlässigen Membran. Diese Membran aus kristallinen Verbindungen basiert auf Gruppe 11-Metallen, die in wässrigen Medien thermodynamisch stabil sind.

Ihre mikro-poröse Struktur lässt Sauerstoff und Wasser passieren, für Katalysatorgifte wie Schwefel-Verbindungen ist sie jedoch unpassierbar. Somit wird die darunter liegende aktive Zone auch in wässrigen Medien dauerhaft geschützt. Und dauerhaft bedeutet nicht nur ein paar Tage. Nein, wir messen die Standzeit in Monaten und Jahren.

Die aktivierte, grenzflächenfreie Reaktionszone des OxyCat® besteht also aus Abermillionen Mikroelektroden, an denen die entscheidenden Reinigungsprozesse ablaufen.

Redox-Potenzial und Reaktivität

Das Redox-Potenzial gibt Auskunft über die Oxidationskraft eines Redox-Paares. Mit redox-aktivem OxyCat® kann der Prozess der natürlichen Selbstreinigung unter den in Trink- und Prozesswasser vorherrschenden aeroben Bedingungen modelliert werden.

Denn das Redox-Potenzial von OxyCat® ist ausreichend hoch!

Das allein sagt jedoch noch nichts über die Reaktionsgeschwindigkeit aus. Diese wird erst durch die an den Mikroelektroden gebildeten ROS-Zwischenstufe hoch genug, um auch bei reduziertem Chemikalien-Einsatz bzw. beim Einsatz natürlichen Sauerstoffs den praktischen Anforderungen zu genügen.

Überzeugende Ergebnisse

Somit ist die erforderliche Desinfektionswirkung innerhalb von Sekunden erst durch die Kombination von hohem Redox-Potenzial mit hochreaktiven Zwischenstufen möglich. Und das bei signifikant verringertem Chemikalieneinsatz.  

Aktuelle interne Studien deuten darauf hin, dass durch externe Stromquellen die Reaktivität der Mikro-Elektroden gesteigert werden kann. Damit ist eine nochmalige Leistungssteigerung zu erwarten.

Oxidationskatalysator – die Entwicklung

Entscheidend für die katalytische Wirkung dieser Oxidationskatalysatoren ist der Oxidationsgrad an der Silberoberfläche. Das wird u.a. durch Erwärmen auf mehrere 100 Grad in sauerstoffhaltiger Atmosphäre erreicht (vgl. Ekaterina Todadze, Ruhr-Universität Bochum, 2004).

Partielle Oxidation

Eine thermische Vorbehandlung würde die Aktivität bei Raumtemperatur jedoch deutlich verringern. Deshalb haben wir uns entschieden, die partielle Oxidation der Silberoberfläche in wässrigen Medien bei Raumtemperatur durchzuführen. Diese Art der Oxidation mittels chemischer Oxidationsmittel ist vergleichsweise einfach. Die Aktivität ist kurzzeitig hoch, nimmt danach aber rapide ab.

In diesem Zustand waren die Katalysatoren für die Praxis ungeeignet. Das Kernproblem war also die Stabilisierung des Katalysator-Sandwiches. Die Lösung: der kristallchemische Aufbau der stabilen mikro-porösen semipermeablen Membran aus thermodynamisch stabilen Silberverbindungen.

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